PRODUKTE
ÜBER
Hochtemperaturofen - HTF
Einführung
Hochtemperaturöfen sind Laborgeräte, die Materialien für eine Vielzahl anspruchsvoller Prozesse auf extrem hohe Temperaturen erhitzen. Sie liefern präzise und gleichmäßige Wärme im Ofenraum mithilfe fortschrittlicher Heizelemente, darunter Siliziumkarbid und Molybdändisilicid. Hochtemperaturöfen sind unverzichtbar für kritische industrielle Prozesse wie das Sintern von Hochtemperaturwerkstoffen, Keramikprüfungen, Glasschmelzen, Fusionsprozesse und pulvermetallurgische Anwendungen.
Die Konstruktion der Hochtemperaturöfen verwendet vakuumgeformte, hochreine Aluminiumoxidmaterialien und eine Isolierung mit geringer Wärmespeicherkapazität, um einen energieeffizienten Betrieb bei minimalen Aufheizzeiten zu gewährleisten. Ein hochwertiger feuerfester Innenraum und eine Keramikfaserisolierung sorgen für eine hervorragende Temperaturhomogenität und gewährleisten durch die doppelwandige Konstruktion und effektive Kühlsysteme die Sicherheit des Bedienpersonals. .

Über Hochtemperaturöfen (HTF)
Über Hochtemperaturöfen – HTF
Ein Hochtemperaturofen besteht typischerweise aus Heizelementen, die beidseitig im Heizraum angeordnet sind, um eine optimale Temperaturverteilung zu gewährleisten. Anwendungsgebiete von Hochtemperaturöfen sind unter anderem das Sintern von Hochtemperaturwerkstoffen, das Glasschmelzen, Hochtemperaturprüfungen von Keramik, Schmelz- und Brennprozesse sowie pulvermetallurgische Verfahren. Hochtemperaturöfen sind mit Fasermaterial isoliert. Dank ihrer geringen thermischen Masse erreichen Öfen mit Faserisolierung deutlich kürzere Aufheizzeiten.
Merkmale des Hochtemperaturofens
- Breite TemperaturbereicheEs stehen drei Betriebstemperaturbereiche zur Verfügung – 1400 °C, 1600 °C und 1800 °C – die für unterschiedliche thermische Verarbeitungsanwendungen ausgelegt sind.
- Präzise Temperaturregelung: Eine 7-Segment-LED-Anzeige mit einer Genauigkeit von ±1°C garantiert zuverlässige und reproduzierbare Testergebnisse.
- Fortschrittliche Heizelemente: Alle drei Ausführungen beinhalten Hochtemperatur-Ofenheizelemente aus: SiC für 1400°C-Öfen und MoSi₂ für 1600°C- und 1800°C-Öfen. .
- Energieeffizient: Hochreines Aluminiumoxid, vakuumgeformte und vorgesinterte Faserdämmplatten führen zu einer geringen Wärmekapazität und schnelleren Zykluszeiten.
- Sicherheitsmerkmal: Übertemperaturbegrenzer mit einstellbarer Abschalttemperatur für thermischen Schutz, Klasse 2, gemäß EN 60519-2. .
- Gleichmäßige Wärmeverteilung: An beiden Seiten des Arbeitsraums angebrachte Heizelemente gewährleisten eine hervorragende Temperaturhomogenität im gesamten Arbeitsbereich. .
- Leistungsgesteuertes System: Geräuscharme Halbleiterrelais oder Thyristoreinheiten ermöglichen eine präzise Leistungssteuerung bei geräuscharmem Betrieb.
- Konstruktion: Gefertigt aus einem pulverbeschichteten 1,6 mm Baustahlgehäuse; optional auch in Edelstahl 304 erhältlich.
- Kühlsystem: Das doppelwandige Gehäuse mit integriertem Lüfter hält die Oberfläche kühl und schützt die elektrischen Bauteile.
- SicherheitsverriegelungenDer Türendschalter unterbricht die Stromzufuhr zu den Heizelementen, wenn die Tür geöffnet wird. .
- NABL-zertifizierte Thermoelemente für präzise thermische Messung und SteuerungR- und B-Typ-Thermoelemente gewährleisten eine präzise Temperaturmessung.
- Benutzerfreundliche Bedienung: Unkomplizierte Wartungsverfahren und eine benutzerfreundliche Bedienoberfläche gewährleisten eine einfache Bedienung.
Spezifikationen des Hochtemperaturofens
| Maximale Betriebstemperatur | 1400/1600/1800°C | |||||
| Heizkörper | Siliziumkarbid/Molybdändisilizid | |||||
| Temperaturregler | Mikroprozessorbasierter PID-Regler | |||||
| Externe Kammerkonstruktion | MS pulverbeschichtet / Edelstahl der Güteklasse 304 (optional) | |||||
| Aufbau der Innenkammer | Vakuumgeformte Isolierung aus ultrareinem Aluminiumoxid mit geringer Wärmespeichermasse und vorgesinterter Faserdämmplatte. | |||||
| Modell | Liter | Max. Temp | Innenabmessungen (H×B×T) (mm) | Leistung (kW) | Heizkörper | Detail |
| HTF 1400 | 6.9 | 1400°C | 170×270×150 | 4 | Siliziumkarbid | Weitere Details |
| HTF 1600 | 6.9 | 1600°C | 170×270×150 | 4 | Molybdändisilizid | Weitere Details |
| HTF 1600G | 12 | 1600°C | 175×340×200 | 5 | Molybdändisilizid mit Vakuum | |
| HTF 1800 | 4 | 1800°C | 150×240×110 | 4 | Molybdändisilizid | Weitere Details |
| HTF 1800 (kundenspezifisch) | 4.5 | 1800°C | 150×240×125 | 4 | Molybdändisilizid | Downloads |
| HTF 1800G | 9 | 1800°C | 150×330×180 | 5 | Molybdändisilizid mit Vakuum | |
Anwendungen von Hochtemperaturöfen
- Glasschmelzen: Bietet präzise Glasschmelzverfahren, die in der Forschung und Entwicklung, der Qualitätssicherung und der Kleinserienfertigung für Glashersteller eingesetzt werden.
- Hochtemperaturprüfung von KeramikDie Materialien werden hinsichtlich ihrer thermischen Stabilität, mechanischen Festigkeit und Leistungseigenschaften bewertet. Unter Hochtemperaturbedingungen werden alle Arten von Keramikwerkstoffen eingehend untersucht.
- Brennen und Fusion: Schmelz- und Brenntechniken werden zur Herstellung von Spezialprodukten eingesetzt, die hohe Temperaturen erfordern, um Kristallveränderungen und eine Veränderung der Materialeigenschaften zu erzielen.
- Pulvermetallurgie-ProduktionWir bieten umfassende Produktionskapazitäten im Bereich der Pulvermetallurgie an; dazu gehören maschinelles Entbindern, Vorsintern, Sintern und Wärmebehandlung von Metallpulver- und Legierungssystemen.
- Härtungsmaßnahmen – Die Härtung von Metallen und Legierungen zur Erhöhung der Härte und Verschleißfestigkeit des Materials, sogenannte Härtungsprozesse, erfolgt mittels kontrollierter Heiz- und Kühlzyklen.
- Härtebehandlungen – Durch das Anlassen wird die Sprödigkeit verringert und die Zähigkeit eines gehärteten Metalls verbessert, während die beabsichtigte Festigkeit erhalten bleibt.
- Stressabbau – Spannungsarmglühen ist ein Wärmebehandlungsverfahren, das Restspannungen abbaut, die während der Herstellung eines Werkstoffs durch Verfahren wie Schweißen, Gießen oder Zerspanen entstanden sind.
- Materialprüfung – Zu den Materialprüfverfahren gehören die thermische Analyse, Phasenumwandlungsstudien und die Charakterisierung hochtemperaturbeständiger Werkstoffe.
- Bestimmung des Aschegehalts – Bestimmung des Aschegehalts in einer Vielzahl von Materialien durch kontrollierte Verbrennung bei hohen Temperaturen für analytische Test- und Qualitätskontrollzwecke.
- Sintervorgänge – Sinterverfahren eignen sich ideal zur Herstellung von Hochleistungskeramik, technischer Keramik, Oxidkeramikteilen und Verbundwerkstoffen.
Warum Tempsens der beste Hersteller von Hochtemperaturöfen ist
- ISO- und CE-Zertifizierung: ISO-zertifizierte Qualitätsmanagementsysteme und die europäische CE-Zertifizierung gewährleisten weltweite Akzeptanz. .
- Umfassendes ProduktsortimentAls führender Hersteller von Hochtemperaturöfen bietet Tempsens Öfen in drei Temperaturklassen an – 1400 °C, 1600 °C und 1800 °C – mit verschiedenen Größenoptionen für unterschiedliche Branchen. .
- Technische ErfahrungJahrzehntelange technische und industrielle Erfahrung in der Entwicklung, Herstellung und Implementierung zuverlässiger Hochtemperatur-Labor- und Industrieöfen.
- Hochwertige MaterialienWir verwenden ausschließlich 100% hochwertige, NABL-registrierte Thermoelemente und hochwertige Heizelemente, die stets konsistente und zuverlässige Ergebnisse liefern.
- Flexibilität: Optionale Funktionen wie ‘Vakuum-/Gasspülung’ mit Ar, N 2 , H 2 , O 2 , CO 2 , jeder Ofen kann für spezielle Prozesse genutzt werden.
Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte fragen
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Hochtemperaturöfen (HTF).
Zu den wichtigsten Ofentypen gehören Muffelöfen, Hochtemperaturöfen, Rohröfen, Bodenbeladungsöfen, Vakuumöfen, Elektroöfen, Glühöfen, Kammeröfen, Herdöfen und Mikrowellenöfen für diverse Labor- und Industrieanwendungen.
Industrielle Prozessöfen (zum Beispiel) sind großvolumige Produktionsöfen, die für die Massenproduktion (bis zu 40.000 Liter) ausgelegt sind und die Menge an Gas und/oder elektrischer Wärme, die durch den Ofen strömt, automatisch regeln. Labor- oder Forschungs- und Testöfen hingegen sind kleine Präzisionsinstrumente, die für Forschung, Testergebnisse und die Prüfung kleiner Materialchargen mit sehr spezifischen Temperaturkontrollparametern eingesetzt werden.
Tempsens bietet Öfen für ein breites Spektrum an Temperaturanforderungen an, darunter Laboröfen (500°C–3000°C), Industrieöfen (250°C–3000°C), Labor- und Industrieöfen (50°C–500°C) und Mikrowellenöfen (250°C–3000°C), je nach Heizelement und Anwendungsanforderungen.



