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Wärmestromsensoren

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ÜBER

Wärmestromsensoren

In der thermischen Analyse repräsentiert der Wärmestrom die Menge an Wärme, die pro Flächeneinheit und Zeiteinheit durch ein Bauteil geleitet oder abgestrahlt wird.

Ein Wärmestromsensor, auch als Heat Flux Transducer oder Heat Flux Sensor bekannt, erzeugt ein elektrisches Signal, das proportional zur gesamten auf die Sensorfläche aufgebrachten Wärmerate ist. Die gemessene Wärmerate wird durch die Sensorfläche geteilt, um den Wärmestrom zu bestimmen. Der Wärmestromsensor liefert eine lineare Ausgangsspannung von bis zu 10 mV mit unendlicher Auflösung, wenn er einer Wärmequelle ausgesetzt ist. Die Sensorfläche deckt einen Sichtwinkel von 180° ab.

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PRODUKTE

Unser Katalog für Wärmeflusssensoren

Über Wärmeflusssensoren

Technische Spezifikationen

Standardmäßig verfügbare Bereiche

Leistungsmerkmale

Technische Komponenten

Produkttypen

Gardon Wärmestromsensor Technologie

Gardon Wärmestromsensoren wurden von Robert Gardon entwickelt und nutzen die Struktur eines kreisförmigen Folien Wärmestromsensors. Sie messen den Temperaturunterschied zwischen Zentrum und Umfang einer kreisförmigen Folienplatte. Dieser Sensor erzeugt eine Spannung, die proportional zum Wärmestrom auf den Absorber ist.

Anwendungen: Wärmeflussuntersuchung in Windkanälen, Motoren und Flammenstrahlung.

Allgemeiner Wärmestrombereich 5 W/cm² bis 5000 W/cm² Der allgemeine Wärmestrommessbereich des Gardon-Wärmestromsensors liegt zwischen mindestens 5 W/cm² und bis zu 5000 W/cm².

Hauptvorteil: Die Empfindlichkeit des Gardon-Wärmeflusssensors ist unabhängig von der Sensortemperatur, wodurch er in einem breiten Temperaturbereich eingesetzt werden kann. Für den Langzeiteinsatz wird eine Wasserkühlung empfohlen, um die Lebensdauer des Sensors zu verlängern.

Schmidt-Boelter Wärmestromsensor Technologie

Schmidt entwarf das erste Instrument auf Grundlage seiner Beobachtungen. Boelter führte daraufhin eine geniale Modifikation von Schmidts Konstruktion ein, um eine Silber-Konstantan-Thermopile zu entwickeln. Das Funktionsprinzip beruht auf der Messung der Temperaturdifferenz mithilfe einer Reihe von Thermoelement (Thermopile-)Technik.

Funktionsprinzip: Dieses Messgerät erzeugts ist ein Ausgangssignal, das direkt proportional zum auf die Messfläche einfallenden Wärmestrom ist. Das stationäre AusgangssignalDas ut-Signal wird vom Wandler durch Messung des Temperaturabfalls in einem Material mit bekannten thermischen und physikalischen Eigenschaften erzeugt.

Allgemeiner Wärmestrombereich 5 W/cm² bis 5000 W/cm² Der allgemeine Wärmestrommessbereich des Schmidt-Boelter-Thermopile-Wärmestromsensors liegt zwischen mindestens 1 W/cm² und bis zu 5 W/cm².

Wärmestromberechnung: 

Gemessener Wärmestrom (W/cm²) = Ausgangsspannung des Sensors (mV) × Empfindlichkeit (W/cm²/mV)

Hinweis: Jedem Sensor liegt ein Kalibrierungszertifikat bei.vom Hersteller bearbeitetr mit Empfindlichkeitsspezifikationen.

Produkteigenschaften

Kernfunktionen

Vorteile der wassergekühlten Serien

Standardkonfigurationen

Der Basis-Wärmeflusssensor kann mit bestimmten Montagekonfigurationen und mit oder ohne Wasserkühlungseinrichtung spezifiziert werden.

Alle Montageflansche haben einen Durchmesser von 43-45 mm und verfügen über drei gleichmäßig verteilte Befestigungslöcher.

Industrielle Anwendungen

Gardon Gauge-Anwendungen (5–5000 W/cm²)

Hochwärmestrommessungen:

Schmidt-Boelter-Dehnungsmessstreifen – Anwendungen (1–5 W/cm²)

Messungen bei niedrigerem Wärmestrom:

Häufige Anwendungsbereiche (beide Sensortypen)

Kalibrierungsprozess

Kalibrierungs-Setup

Der Versuchsaufbau besteht aus einem Wärmeflusssensor, einer Datenerfassungseinheit und einem PC. Temperaturkalibrator bestimmt durch den einfallenden Wärmestrom und die gemessene Ausgangsleistung bzw. Reaktion des Sensors.

Kalibrierungsverfahren

  1. Wärmequelle (Schwarzkörperofenwird erhitzt, um Strahlung aus dem Hohlraumgraphitstreifen bei sehr hoher Temperatur zu erzeugen.
  2. Test- und Referenzwärmestromsensoren wurden in gleichen Abständen vom Graphitstreifen platziert.
  3. Die Ofenspannung wurde manuell geregelt, bis am Standard-Wärmeflusssensor eine Ausgangsspannung von 10 Millivolt erreicht wurde.
  4. Testsensor-Ausgangswerte in Millivolt angegeben
  5. Eine lineare Regressionsanalyse wurde zwischen Wärmestromdichte und Sensorausgangssignal durchgeführt, um die Empfindlichkeit in (W/cm²)/mV zu ermitteln.
  6. Kalibrierdaten wurden aufgezeichnet, um die Genauigkeit des Prüfmessgeräts zu überprüfen.

Kalibrierungsergebnisse

Ein mit diesem Aufbau kalibrierter Test-Wärmeflusssensor von 30 Watt/cm² erreichte eine Empfindlichkeit von 0,315 bei einer Genauigkeit innerhalb von 5 %.

Fensteroptionen: nur für Strahlungswärmemessung (Radiometer)

Herstellung und Support

Wir sind Hersteller von Wärmeflusssensoren und bieten die Möglichkeit zur kundenspezifischen Anpassung an Ihre Anforderungen.

Technischer Support: Bei Fragen zu Wärmeflusssensoren wenden Sie sich bitte an: [email protected], +91 8078605472

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Wärmeflusssensoren.

Wärme: Die Energieübertragung von wärmeren zu kälteren Objekten durch Wärmeleitung, Konvektion oder Wärmestrahlung.
Fluss: die Durchflussrate der Energie, die durch eine gegebene Oberfläche hindurchtritt.
Wärmestromdichte: Wärmeenergieübertragungsrate pro Flächeneinheit über die Zeit, ausgedrückt in W/cm², W/m² oder kW/m².

Der Wärmefluss bezeichnet den gesamten thermischen Energieaustausch zwischen Systemen, während der Wärmestrom die Energieübertragungsrate pro Flächeneinheit misst.

Ungekühlte Sensoren eignen sich für kurze Messungen oder niedrigere Wärmestromwerte. Wasserkühlbare Sensoren ermöglichen einen kontinuierlichen Betrieb bei höheren Wärmestromwerten ohne Zeitlimit.
Kühlmöglichkeiten: Eine Wasserkühlung wird für Messungen über 5 W/cm² empfohlen, die länger als 5 Minuten dauern, oder wenn die Temperatur des Sensorkörpers 200°C überschreiten könnte.

Ungekühlte Sensoren eignen sich für kurze Messungen oder niedrigere Wärmestromdichten. Wassergekühlte Ausführungen ermöglichen einen kontinuierlichen Betrieb bei höheren Wärmestromdichten ohne zeitliche Begrenzung.

Unsere Sensoren liefern je nach Modell eine Genauigkeit von ±3 % bis ±5 % bei einer Wiederholbarkeit von 2 %.

Alle Sensoren liefern eine lineare Ausgangsspannung von 10 mV bei Volllastbereich mit unendlicher Auflösung, ohne externe Stromversorgung.

Standard-Sensoren messen den gesamten Wärmestrom (Strahlung + Konvektion). Radiometer-Versionen mit Fenstern messen nur die Strahlung.

Das hängt von den Einsatzbedingungen ab. Wir empfehlen eine jährliche Kalibrierung für kritische Anwendungen oder nach der Exposition gegenüber extremen Bedingungen.

Alle Sensoren werden mit einem Kalibrierzertifikat des Herstellers geliefert. ISO-Kalibrierungen sind auf Anfrage verfügbar.

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