Stranggießanlage und Kurzbeschreibung des CCM-Verfahrens

Beim Stranggießen, auch Strangguss genannt, wird geschmolzenes Metall zu einem halbfertigen Block, Vorblock oder einer Bramme verfestigt, der anschließend in den Fertigwalzwerken gewalzt wird. Die Stranggießanlage wurde weiterentwickelt, um Produktivität, Qualität und Kosteneffizienz zu erreichen. Sie ermöglicht die kostengünstigere Produktion von Metallprofilen mit besserer Qualität aufgrund der geringeren Kosten einer kontinuierlichen, standardisierten Produktproduktion und bietet durch die Automatisierung eine bessere Prozesskontrolle.
Beim CCM wird geschmolzenes Metall in eine Gießpfanne gegossen und anschließend in eine Kokille geleitet. Mithilfe einer Kokille wird aus flüssigem Stahl ein meist rechteckiger Strang (Knüppel) geformt. Anschließend muss der Strang in mehreren Stufen abgekühlt werden. Je nach Fabrikgröße können auch mehrere Stränge entstehen. Nachdem der Stahlstrang die Kühlzone verlassen hat, ist er vollständig ausgehärtet. Anschließend wird er üblicherweise mit Hilfe von Blasrohren in die gewünschte Länge geschnitten. Die typischen Temperaturen dieser Knüppel liegen im Bereich zwischen 800 °C und 1000 °C.
Wozu dient die Temperaturmessung?
Wir alle wissen, dass die Temperatur in diesem gesamten Prozess eine entscheidende Rolle spielt. Bleibt die Temperatur zu hoch oder zu niedrig, wirkt sich dies auf den gesamten Prozess aus, z. B. verringert sich die Qualität und Produktivität des Materials, die Produktionskosten steigen usw. Deshalb müssen wir den Prozess mit Temperaturmessgeräten überwachen und den gesamten Prozess automatisieren.
Warum brauchen wir für diese spezielle Anwendung ein Pyrometer?
Da sich das Objekt im halbfesten Zustand bewegt, können wir hier keine Thermoelemente (Kontakttemperatursensoren) verwenden, da diese das halbfeste Material beschädigen und die Gefahr einer Sensorbeschädigung durch die Bewegung besteht. Hier wird ein berührungsloser Temperatursensor benötigt. Da ein Pyrometer nach dem Infrarotprinzip arbeitet, bietet es die dringend benötigte Lösung.
Standortherausforderungen im CCM
- Die Umgebung ist sehr rau und staubig.
- Die Umgebungstemperatur vor Ort ist sehr hoch und kann bis zu 70 °C oder 80 °C betragen.
Was wir bieten
Der AST A250 PL Für solche Anwendungen ist ein speziell entwickeltes und optimal geeignetes Pyrometer vorgesehen. Aufgrund der rauen Umgebungsbedingungen und der hohen Umgebungstemperatur empfehlen wir eine Wasserkühlung für die Sicherheit und eine lange Lebensdauer des Pyrometers.

Dieser AST A250 PL und das Zubehör verfügen über die folgenden Funktionen:
- Sehr schnelle Reaktionszeit im Millisekundenbereich und nach Bedarf einstellbar sowie weiter Temperaturbereich (210–3000 °C).
- Bluetooth-Kommunikation zur Parametrierung. Sie können das Pyrometer mit Ihrem Android-Mobiltelefon verbinden und Parameter aus der Ferne ändern.
- Wird mit Wasserkühlmantel und Anschlusskasten für einen reibungslosen Betrieb und die Sicherheit des Instruments geliefert.
- Vom Benutzer wählbarer Analogausgang zur Prozessautomatisierung.
- Optionen mit Laser oder Visier sind verfügbar. (Je nach Kundenanforderung)
- Mithilfe der Software kann es problemlos an einen lokalen PC/ein lokales System angeschlossen werden, wodurch auch die Laufzeittemperaturen und grafische Trends angezeigt werden.
Installierter AST A250 PL in der CCM-Linie







