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Blog 2. September 2021

Prozessheizung und Temperaturhaltung in industriellen und explosionsgefährdeten Bereichen

Ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen (Rohöl oder Kohle) wird hergestellt und raffiniert. Naphtha ist ein Gemisch aus brennbaren flüssigen Kohlenwasserstoffen und Erdgas. Bei dieser Reaktion entstehen Monomere, die sich mit Molekülen zu Polymeren verbinden. Chemische Mittel werden eingesetzt, um die einzelnen Polymere in Polymerketten zu verwandeln. Dadurch entsteht eine gummiartige Substanz. Bei der Vulkanisation werden Polymere durch Zugabe von Beschleunigern wie Schwefel in ein haltbareres Material umgewandelt. Der Öltank der Verarbeitungsanlage enthält einen Kohlenwasserstoffmischer, in dem das Öl von 30 °C auf 90 °C vorgewärmt wird, um seine Viskosität zu reduzieren.

Um das Öl vorzuwärmen, Tauchsieder Die Heizung ist diagonal am Boden des Öltanks angeordnet. Sie lässt sich über das Bedienfeld steuern. Das Öl wird mittels eines Inline-Heizers vom Öltank zur Prozessleitung gepumpt. Die Prozessleitung muss die gewünschte Temperatur des Prozessmediums aufrechterhalten; hierfür wird ein elektrisches Begleitheizkabel verwendet. Hohe Temperaturen können zu übermäßiger thermischer Rissbildung führen. Elektrische Heizelemente werden eingesetzt, um den Mischer im Temperaturbereich von 370–380 °C zu erwärmen.

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