Einführung in die Pelletanlage
Eisenerzpellets sind kugelförmige Pellets, die als Rohmaterial für Hochöfen dienen. Sie enthalten typischerweise Fe und verschiedene Zusatzstoffe, die die chemische Zusammensetzung und die metallurgischen Eigenschaften der Pellets beeinflussen. Typischerweise werden Kalksteine, Dolomit und Olivine zugesetzt, Bentonit dient als Bindemittel.
Der Pelletierungsprozess von Eisenerz besteht aus drei Hauptschritten:
- Pelletierung, Futteraufbereitung und Mischung: Der Rohstoff (Eisenerzkonzentrat, Zusatzstoffe – Anthrazit, Dolomit – und Bindemittel) wird hinsichtlich Partikelgröße und chemischer Spezifikationen aufbereitet, dosiert und gemischt, um den Pelletierungsprozess zu versorgen.
- Balling-Prozess: Das Grünpellet ist das gerollte Pellet ohne thermische Behandlung. Es wird unter strenger Feuchtigkeitskontrolle gewonnen und hat eine Kugelform und einen Durchmesser von 8–16 mm.
- Ofen-/Härtungsprozess: Die grünen Pellets werden in einem Hochtemperaturverfahren mit kontrollierten Heizraten gehärtet und zielen
Ofenbasierter Prozess
Der Pelletierungsprozess kombiniert das Mischen des Rohmaterials, die Herstellung des Pellets und eine Wärmebehandlung, bei der das weiche Rohpellet zu harten Kugeln gebacken wird. Das Rohmaterial wird zu einer Kugel gerollt und in einem Drehrohrofen gebrannt, um die Partikel zu einer harten Kugel zu sintern. Bei diesem Prozess Thermoelemente Zur Temperaturüberwachung sind Thermoelemente Typ S vor dem Ofeneinlass und Thermoelemente Typ K am Ofenauslass installiert. Die maximale Temperatur steigt während des Prozesses auf bis zu 1200 °C.

Thermoelement Typ S
- Thermoelement Typ S mit Schutzrohr mit verstellbarem CS-Flansch.
- Äußeres und inneres Schutzrohr KER 710.

Thermoelement Typ K
- Thermoelement Typ K mit Schutzrohr mit verstellbarem CS-Flansch.
- Thermowell (AD x ID): (22 × 14) mm, gebohrter Stangenrohling.
- Außenmantel: SS 310.

Härteofenprozess
Härteöfen sind rechteckige/ovale Öfen und werden speziell zur Herstellung von Eisenerzpellets eingesetzt. Rohpellets müssen gebrannt werden, um ihnen ausreichend mechanische Festigkeit zu verleihen und der weiteren Handhabung während des Transports und der Beschickung eines Hochofens oder eines Direktreduktionsofens standzuhalten.
In einem Härteofen werden die Pellets auf einen Wanderrost geladen, wo sie auf 900 °C vorgewärmt werden, bevor sie in den Ofen gelangen, wo die Temperatur etwa 1350 °C beträgt.
Mehrere Thermoelemente Typ B sind zur Temperaturmessung auf beiden Seiten des Ofens installiert.
Thermoelemente vom Typ S werden außerdem oben und seitlich am Brenner verwendet, um die Einspritzgrenze zu überwachen.
Thermoelemente vom Typ B/S mit Super-Kanthal-Außenrohr wurden auf beiden Seiten des Ofens installiert für Temperaturmessung

Thermoelement Typ K
- Thermoelemente vom Typ K mit Schutzrohr mit verstellbarem CS-Flansch.
- Thermowell (AD x ID): (22 × 14) mm, gebohrter Stangenrohling.
- Außenmantel: SS 310.

Schematische Darstellung des Härteofens


Technische Spezifikation des Thermoelements
- Element: B/S-Typ, empfohlen 0,50 oder 0,45 mm.
- Inneres Schutzrohr: 99,7% Rekristallisiertes Aluminiumoxid KER-710.
- Außenrohr: Rekristallisiertes Aluminiumoxid 99.7% KER710.
- Isolierschlauch: Rekristallisiertes Aluminiumoxid 99.7% KER-710. 2-Loch/4-Loch.
- Halterohr: S310
- Prozessanschluss: Einstellbare Klemmverschraubung oder Flansch.
- Kopf : Aluminiumdruckguss, Schutzart IP67.
Thermoelement Typ B

Thermoelement Typ S

Weitere Einzelheiten finden Sie unter https://tempsens.com/catalog/contact-temperature-sensors/thermocouples.html








